Die zahlreichen sehenswerten Städte, Inseln und traumhaft schönen Strände an der Nordsee gehören jeher zu den beliebtesten Reisezielen vieler deutschen und ausländischen Urlaubern. Die meisten Touristen schätzen vor allem die Ruhe und die gute Luft an der Nordseeküste. Deshalb ist es nicht verwunderlich das es an der Nordsee zahlreiche Luftkurorte und Heilbäder gibt. Die feuchte Luft an der Nordsee ist relativ sauber und rein von Schadstoffen. Gemeinsam sorgen Wind, die Sonne und die salzige Luft dafür, dass man wieder so richtig durchatmen kann. Deshalb bieten auch zahlreiche Touristenorte etliche Angebote für einen Wellnessurlaub an, wobei die Angebote vom Kurzaufenthalt über das Wochenende bis hin zu 14 oder gar 21 Tagen reichen.
Inhaltsverzeichnis
Viele Ost- und Nordfriesischen Inseln sind bewohnt, verfügen ebenfalls über diverse Ferienmöglichkeiten und können mittels einer Fähre angesteuert werden. Gerade im Sommer sind viele Ferienorte und Strände ein echter Publikumsmagnet. Hier kann man nämlich nicht nur die Sonne genießen, sondern auch zahlreiche Wassersportmöglichkeiten ausprobieren. Im Winter wird es hingegen ruhiger, so dass man die Weite der Strände bei einem Spaziergang genießen kann.
Jeder Ort am Meer oder in Meeresnähe bietet sein eigenes Flair und ist auch landschaftlich recht unterschiedlich. Möglichkeiten, den Strandurlaub mit Aktivurlaub zu verbinden, gibt es also genug. Wenn der Urlaub an der Nordseeküste noch authentischer sein soll, warten die Inseln der Nordsee mit spannenden Erlebnissen. Die Ostfriesischen Inseln wie Borkum, Langeoog, Norderney, Baltrum oder Juist liegen aufgereiht wie eine Perlenkette vor dem norddeutschen Festland.
Man muss sich gar nicht festlegen, Insel-Hopping ist problemlos möglich und kann jeden Tag für neue und spannende Eindrücke sorgen. Manche der Nordsee-Inseln sind klein und autofrei, auf andere kann man sein Fahrzeug mitnehmen, beispielsweise nach Föhr oder Amrum, zwei der Nordfriesischen Inseln. Das ist aber eigentlich unnötig, denn alle Inseln sind so groß, dass man sie auch zu Fuß überqueren könnte.
Sehenswerte Städte und Orte
Die deutsche Nordseeküste gehört zu den beliebtesten Feriengebieten in der Bundesrepublik. Sie erstreckt sich über die Bundesländer Niedersachsen und Schleswig-Holstein und ist rund 1555 Kilometer lang. Entlang der Nordseeküste gibt es zahlreiche bekannte Ferienorte, die zu einem entspannten und gleichzeitig aktiven Urlaub einladen. Zu den bekanntesten Orten gehören sicherlich St. Peter-Ording, Cuxhaven, Norddeich oder Husum.
Der in die Ortsabschnitte Bad, Böhl, Dorf und Ording gegliederte Ort nennt sich selbst „die größte Sandkiste Europas“. Kein Wunder bei einem Strand, der über zwölf Kilometer lang und zwei Kilometer breit ist. Hier finden Wasserratten alles, was das Herz begehrt. Vor allem Familien fühlen sich in St. Peter Ording sehr wohl.
Die deutsche Nordseeküste ist ein wahrhaft zauberhafter Ort, der für Ruhe und Entschleunigung steht. Hier finden Besucher idyllische Städte und charmante Ortschaften, die zum Verweilen einladen. Die landschaftliche Vielfalt entlang der Küste lässt keine Wünsche offen – von weitläufigen Sandstränden über malerische Dünenlandschaften bis hin zu grünen Deichen bietet diese Region alles, was das Herz begehrt.
Husum – nordfriesisches Flair

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Ein absolutes Highlight ist sicherlich das beschauliche Husum mit seinem historischen Hafen und den verwinkelten Gassen. Die Stadt beeindruckt mit ihrem nordfriesischen Flair und lädt zum Bummeln und Genießen ein. Auch Friedrichstadt, die sogenannte „Holländerstadt“, verzaubert ihre Besucher mit ihren vielen Grachten und gemütlichen Cafés.
Cuxhaven – einzigartiges maritimes Flair
Cuxhaven liegt an der Mündung der Elbe direkt an der Nordsee und ist ein beliebter Urlaubsort mit einem vielfältigen Freizeitangebot. Die Stadt besticht durch ihren langen Sandstrand und den berühmten „Duhner Strand“, wo sich im Sommer zahlreiche Badegäste tummeln. Historisch interessant ist das Schloss Ritzebüttel, eine mittelalterliche Festung aus dem 14. Jahrhundert, die heute als Museum dient und einen Einblick in die regionalhistorische Entwicklung gibt.
Cuxhaven ist außerdem Ausgangspunkt für Ausflüge ins Wattenmeer – geführte Wattwanderungen sind hier ein Muss. Der Hafen spielt seit jeher eine zentrale Rolle: Von hier starten Fähren nach Helgoland sowie Fischkutter-Ausflüge, bei denen man Seehunde beobachten kann.
Besonders empfehlenswert ist zudem das charmante Cuxhaven. Hier kann man bei einem Spaziergang am Alten Hafen die frische Seeluft genießen oder sich auf eine Wattwanderung begeben – ein Erlebnis der besonderen Art!
Bremerhaven – größte deutsche Stadt an der Nordseeküste

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Wer gerne historische Städte besichtigt, sollte unbedingt einen Abstecher nach Bremerhaven machen. Das Klimahaus bietet spannende Einblicke in verschiedene Klimazonen der Erde und das Deutsche Schifffahrtsmuseum erzählt die Geschichte der deutschen Seefahrt.
Bremerhaven ist eine bedeutende Hafenstadt an der Nordseeküste Deutschlands. Sie wurde im 19. Jahrhundert gegründet und dient seitdem als wichtiger Umschlagplatz für Waren aus aller Welt. Der Hafen von Bremerhaven zählt zu den größten Containerhäfen Europas und spielt eine zentrale Rolle im internationalen Handel.
Neben dem wirtschaftlichen Aspekt ist die Stadt auch bekannt für ihre maritime Kultur, zahlreiche Museen wie das Deutsche Auswandererhaus sowie ein lebendiges Hafenviertel mit Restaurants und Cafés. Die Nähe zur Nordsee macht Bremerhaven zudem zu einem beliebten Ziel für Touristen, die das Meer und frische Meeresluft genießen möchten.
Stade – an der Mündung in die Nordsee gelegen

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Obwohl Stade nicht direkt am offenen Meer liegt, sondern an der Unterelbe nahe deren Mündung in die Nordsee, gehört es aufgrund seiner Nähe zur Küste zu den sehenswerten Städten im norddeutschen Raum. Die historische Altstadt von Stade zeichnet sich durch gut erhaltene Fachwerkhäuser aus dem Mittelalter aus, enge Gassen und zahlreiche kleine Boutiquen sowie gemütliche Cafés.
Das Schwedenspeicher-Museum informiert über die Hansezeit und den Handel Stades im 17. Jahrhundert. Die Lage an Flussläufen macht Stade besonders reizvoll für Spaziergänge entlang des Wassers oder Bootsfahrten auf der Elbe.
Wilhelmshaven – bedeutende Hafenstadt
Wilhelmshaven ist mit seinem großen Tiefwasserhafen eine bedeutende Hafenstadt an der niedersächsischen Nordseeküste. Die Stadt wurde im 19. Jahrhundert gegründet und hat sich seitdem vom reinen Marine- und Handelshafen zu einem vielseitigen Wirtschaftsstandort entwickelt. Besonders sehenswert sind hier das Deutsche Marinemuseum, in dem Besucher einen umfassenden Einblick in die Geschichte der deutschen Marine erhalten können, sowie das Aquarium Wilhelmshaven mit seinen vielfältigen Meeresbewohnern aus der Nordsee.
Darüber hinaus lädt der Südstrand mit seiner Promenade zum Spazierengehen ein und bietet zahlreiche Cafés und Restaurants mit Blick aufs Wasser. Naturliebhaber schätzen zudem den nahegelegenen Nationalpark Niedersächsisches Wattenmeer, der zum UNESCO-Weltnaturerbe gehört.
Sankt Peter-Ording – beliebter Badeort

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Wer es etwas lebhafter mag, sollte unbedingt einen Abstecher nach Sankt Peter-Ording machen. Der beliebte Badeort lockt nicht nur mit seinen langen Stränden, sondern auch mit einer Vielzahl an Aktivitäten wie Kitesurfing oder Strandsegeln. St. Peter Ording: Der in die Ortsabschnitte Bad, Böhl, Dorf und Ording gegliederte Ort nennt sich selbst „die größte Sandkiste Europas“. Kein Wunder bei einem Strand, der über zwölf Kilometer lang und zwei Kilometer breit ist. Hier finden Wasserratten alles, was das Herz begehrt. Vor allem Familien fühlen sich in St. Peter Ording sehr wohl.
Büsum – beliebtes Seeheilbad

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Büsum ist ein traditionelles Seeheilbad, in dem Wattwandern und Krabben so typisch sind wie die Kutter im Hafen. Touristen haben hier die Möglichkeit, eines der Museen zu besuchen, durch die Fußgängerzone zu bummeln, es sich im Gesundheitszentrum gut gehen zu lassen oder ganz einfach bei herrlichem Sonnenschein am Strand zu liegen.
Egal ob man sich für eine kleine romantische Stadt oder eher einen lebendigen Badeort entscheidet – eines steht fest: An der deutschen Nordseeküste findet jeder seinen ganz persönlichen Rückzugsort, um die Seele baumeln zu lassen. Also nichts wie hin und den Alltag hinter sich lassen!
Tolle Inseln
Die Nord- und Ostfriesischen Inseln sind allesamt echte Urlaubsparadiese und eignen sich sowohl für einen Tagesausflug, als auch für einen längeren Aufenthalt. Viele Inseln sind aufgrund ihres Klimas ausgewiesene Luftkurorte.
Die Anreise erfolgt meistens mit einer Fähre. Auf einigen Inseln gilt ein striktes Autoverbot. Kleinere Inseln, wie Amrum, Föhr, Norderney, Borkum oder Juist gelten als besonders familienfreundlich.
Wer es mondäner mag, ist auf Sylt genau richtig. Mit dem Festland durch den Hindenburgdamm verbunden, tummeln sich gerade im Sommer dort viele reiche und angesagt Menschen. Helgoland ist ein beliebtes Ziel für Schnäppchenjäger. Dort kann man nämlich immer noch zollfrei einkaufen und mit der „Langen Anna“ auch das Wahrzeichen der Insel erkunden.
Sylt – Die „Königin der Nordsee“

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Eine der bekanntesten Inseln ist Sylt. Die „Königin der Nordsee“ begeistert mit endlosen Sandstränden und einer beeindruckenden Dünenlandschaft. Hier kann man ausgiebige Spaziergänge unternehmen oder sich im Meer erfrischen – ganz nach Lust und Laune. Die Insel Sylt hat etwas Mondänes. Ihr wird nachgesagt, sie sei die Insel der Reichen und Schönen. Sein Urlaubsziel erreicht man am bequemsten mit der Bahn, schneller geht es mit dem Flugzeug. Bekannt ist Sylt als FKK-Paradies, das auf eine lange Tradition zurückblicken kann.
Sylt bietet eine Vielzahl von Aktivitäten: Von ausgedehnten Strandspaziergängen über Wassersportarten wie Windsurfen und Kitesurfen bis hin zu exklusiven Wellnessangeboten in den zahlreichen Spas und Hotels. Besonders beliebt sind die Orte Kampen, Westerland und List, die mit ihrem maritimen Flair, gehobenen Restaurants und einem lebendigen Nachtleben überzeugen.
Darüber hinaus zeichnet sich Sylt durch seine besondere Landschaft aus – das Wattenmeer rund um die Insel wurde von der UNESCO zum Weltnaturerbe erklärt. Geführte Wattwanderungen bieten Besuchern einen faszinierenden Einblick in dieses einzigartige Ökosystem.
Föhr – Die grüne Insel

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Föhr wird oft als „Friesische Karibik“ bezeichnet, was auf ihre üppige Vegetation zurückzuführen ist, die sie von vielen anderen meist kargen nordfriesischen Inseln unterscheidet. Mit ihren weitläufigen Wiesen, Feldern und kleinen Wäldern wirkt Föhr besonders einladend für Naturliebhaber.
Die Insel ist etwas kleiner als Sylt, aber nicht minder attraktiv. Das milde Seeklima sorgt für angenehme Temperaturen im Sommer wie im Winter. Neben den schönen Stränden gibt es zahlreiche Rad- und Wanderwege, die es ermöglichen, die abwechslungsreiche Landschaft zu erkunden.
Föhr hat zudem eine reiche kulturelle Vergangenheit; viele traditionelle Friesenhäuser prägen das Bild der Dörfer wie Wyk oder Nieblum. Besucher können hier auch Museen besuchen oder an Veranstaltungen teilnehmen, die friesische Traditionen lebendig halten.
Amrum – Die Insel der Dünen
Amrum ist vor allem für seinen beeindruckenden Kniepsandstrand bekannt – einer der breitesten Strände Europas mit feinem weißen Sand. Die Dünenlandschaft hinter dem Strand erstreckt sich über mehrere Kilometer und bietet ideale Bedingungen für Ruhe suchende Urlauber.
Neben dem Strand lockt Amrum mit einer ruhigen Atmosphäre sowie Möglichkeiten zur Vogelbeobachtung im Naturschutzgebiet des Wattenmeeres. Auch kulturell hat Amrum einiges zu bieten: Das kleine Inseldorf Nebel besticht durch historische Kapitänshäuser und gemütliche Cafés.
Für Aktivurlauber gibt es auf Amrum zahlreiche Fahrradwege sowie Angebote wie Reiten oder Segeltörns entlang der Küste.
Helgoland – Die Hochseeinsel
Helgoland unterscheidet sich deutlich von den oben genannten Halligen und Marschinseln durch seine Lage etwa 70 Kilometer vom Festland entfernt mitten in der offenen Nordsee. Als einzige Hochseeinsel Deutschlands besitzt Helgoland eine markante rote Felsformation namens „Lange Anna“, ein Wahrzeichen der Insel.
Aufgrund seiner isolierten Lage weist Helgoland ein eigenes Mikroklima auf, welches besonders im Frühling viele seltene Pflanzen gedeihen lässt. Darüber hinaus ist Helgoland berühmt für seine Robbenkolonie am sogenannten „Robbenplateau“.
Touristisch zieht Helgoland insbesondere Tagesausflügler an, aber auch längere Aufenthalte sind möglich: Es gibt mehrere Hotels sowie diverse gastronomische Einrichtungen mit frischem Fisch direkt aus der Umgebung.
Ein besonderes Highlight ist das zollfreie Einkaufen auf Helgoland – Alkoholika, Parfüm oder Tabakwaren sind hier günstiger als auf dem Festland.
Norderney – Vielfältiges Seebad mit Tradition
Norderney zählt zu den ostfriesischen Inseln und gilt als eines der ältesten deutschen Seebäder überhaupt. Mit seinem breiten Sandstrand, einer gut ausgebauten Promenade sowie zahlreichen Kur- und Wellnesseinrichtungen ist Norderney ein beliebtes Ziel für Erholungssuchende aller Altersgruppen.
Das maritime Flair spiegelt sich auch in den historischen Gebäuden wider: Villen im Bäderstil prägen das Ortsbild ebenso wie moderne Architektur entlang des Strandes. Zudem findet man hier ein vielseitiges Kulturangebot mit Theatern, Konzerten und Ausstellungen.
Naturfreunde können neben Wattwanderungen auch Fahrradtouren unternehmen oder eine Bootsfahrt zu benachbarten Inseln buchen.
Egal für welche der norddeutschen Inseln Sie sich entscheiden: Auf allen werden Sie eine erholsame Auszeit vom Alltag finden können. Tanken Sie neue Energie inmitten einer faszinierenden Naturkulisse – Sie werden begeistert sein!
Ausflugsziele und Sehenswürdigkeiten
Ein Ausflug an die Nordsee ist immer eine Reise wert. Die raue Natur, das Rauschen der Wellen und die endlosen Sandstrände ziehen Jahr für Jahr unzählige Besucher an. Doch neben den beeindruckenden Küstenlandschaften gibt es auch noch zahlreiche andere tolle Ausflugsziele und Sehenswürdigkeiten zu entdecken.
Das Wattenmeer

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Das Wattenmeer beispielsweise ist ein einzigartiges Ökosystem, das zum UNESCO Weltnaturerbe gehört. Hier kann man bei einer geführten Wattwanderung die faszinierende Tier- und Pflanzenwelt erkunden oder sich einfach nur von der Weite des Horizonts verzaubern lassen.
Auch die Inseln vor der Küste sind definitiv einen Besuch wert. Sylt lockt mit feinen Sandstränden, elegantem Flair und exklusiven Boutiquen. Auf Juist hingegen findet man Ruhe und Entspannung pur – hier gibt es keine Autos, dafür aber endlose Dünenlandschaften.
Egal ob Naturfreund oder Kulturinteressierter – an der Nordsee kommt jeder auf seine Kosten. Also packt eure Sachen, lasst den Alltagsstress hinter euch und taucht ein in dieses maritime Paradies.
Tipps für Aktivitäten und Erlebnisse an der Nordseeküste
Die deutsche Nordseeküste ist ein wunderbares Reiseziel, das mit seiner einzigartigen Landschaft, einem reichen kulturellen Angebot und vielfältigen Freizeitmöglichkeiten begeistert. Ob Sie einen erholsamen Strandurlaub planen, sich für Geschichte und Kunst interessieren oder lieber aktiv in der Natur unterwegs sind – an der Nordsee gibt es für jeden Geschmack etwas zu entdecken. Im Folgenden finden Sie ausführliche praktische Tipps zu den schönsten Stränden, interessanten Museen, spannenden Outdoor-Aktivitäten, kulinarischen Highlights sowie beliebten Veranstaltungen entlang der deutschen Nordseeküste.
Strände an der deutschen Nordsee
Die Küste erstreckt sich von Niedersachsen über Schleswig-Holstein bis nach Hamburg und bietet eine Vielzahl unterschiedlicher Strände – von breiten Sandstränden über naturbelassene Dünenlandschaften bis hin zu familienfreundlichen Badeorten.
- Sankt Peter-Ording (Schleswig-Holstein): Bekannt für seinen 12 Kilometer langen Sandstrand mit Pfahlbauten und einer beeindruckenden Dünenlandschaft. Ideal zum Windsurfen, Kitesurfen und Drachensteigen lassen. Für Familien gibt es flache Badestellen und Spielplätze.
- Norderney (Ostfriesische Inseln): Der Strand hier besticht durch seine Weite und feinen Sand. Neben dem klassischen Baden bietet Norderney lange Promenaden zum Spazierengehen sowie Möglichkeiten zur Thalasso-Therapie.
- Cuxhaven: Besonders beliebt bei Tagesausflüglern aus Hamburg; die Strände laden zum Wattwandern ein – ein besonderes Erlebnis bei Ebbe.
- Föhr: Die grüne Insel mit ihren weichen Sandstränden eignet sich hervorragend für Ruhesuchende. Das Wattenmeer rund um Föhr steht seit 2009 unter Naturschutz als UNESCO-Weltnaturerbe.
Museen an der Nordseeküste
Wer neben Sonne und Meer auch Kultur erleben möchte, findet zahlreiche interessante Museen:
- Wattenmeerhaus Wilhelmshaven: Ein modernes Informationszentrum zum Nationalpark Wattenmeer mit interaktiven Ausstellungen über Flora, Fauna sowie Schutzmaßnahmen des einzigartigen Ökosystems.
- Deutsches Marinemuseum in Wilhelmshaven: Spannend für alle Interessierten an Schifffahrt und Marinegeschichte mit U-Boot-Besichtigungen.
- Friesisches Museum in Wyk auf Föhr: Hier erfahren Besucher viel über die Geschichte der friesischen Inseln sowie deren Traditionen und Volkskultur.
- Kunsthalle Emden: Eine renommierte Galerie mit Werken moderner Künstler wie Emil Nolde sowie wechselnden Sonderausstellungen.
Outdoor-Aktivitäten an der Nordsee
Die Region lädt nicht nur zum Entspannen am Strand ein, sondern bietet auch eine breite Palette an sportlichen Aktivitäten:
- Wattwandern: Geführte Touren führen sicher durchs Wattenmeer – eine faszinierende Möglichkeit, das einzigartige Ökosystem hautnah kennenzulernen.
- Radfahren: Zahlreiche gut ausgebaute Radwege verlaufen direkt entlang der Küste oder durch das Hinterland. Empfehlenswert ist z.B. die Strecke vom Festland auf die Inseln via Fähre kombiniert mit Radtouren dort vor Ort.
- Kitesurfen & Windsurfen: Besonders Sankt Peter-Ording gilt als Paradies für Wassersportler aller Könnensstufen.
- Vogelbeobachtung: Das Wattenmeer ist Rastplatz zahlreicher Zugvögel; Vogelbeobachtungsstationen bieten Führungen an besonders geschützten Stellen.
Kulinarische Erlebnisse
Die norddeutsche Küche spiegelt die maritime Lage wider: Frische Meeresfrüchte und lokale Spezialitäten prägen das gastronomische Angebot.

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- Probieren Sie unbedingt frisch geräucherten Fisch wie Makrele oder Aal in kleinen Fischbuden direkt am Hafen.
- Labskaus ist ein traditionelles norddeutsches Gericht aus gepökeltem Rindfleischbrei mit Kartoffeln und roter Beete – herzhaft und sättigend.
- Krabbenbrötchen zählen zu den beliebtesten Snacks an der Küste: Kleine Nordseegarnelen werden frisch gepult serviert auf knusprigem Brötchen.
- In vielen Restaurants finden Sie zudem fangfrischen Dorsch oder Seezunge je nach Saison auf der Karte.
Veranstaltungen entlang der Nordseeküste
Das ganze Jahr über sorgen unterschiedlichste Events für Unterhaltung:
- Watt’n Festival in Büsum (Juni): Musikfestival mit maritimem Flair direkt am Strand inklusive Kinderprogramm.
- Hafentage Cuxhaven (August): Feierlichkeiten rund um den Hafen mit Schiffsausfahrten, Feuerwerk und Marktständen.
- Biikebrennen (Februar/März): Traditionelles friesisches Fest zur Vertreibung des Winters mittels großer Lagerfeuer auf den Inseln Föhr oder Sylt.
- Internationales Kite Festival Sankt Peter-Ording (September): Bunte Drachenkunstwerke ziehen Besucher aus ganz Europa an.
- Wattenmeertage (Mai/Juni): Geführte Touren ins UNESCO-Weltnaturerbe inklusive Informationsveranstaltungen rund ums Ökosystem Wattenmeer.
- Deichbrand Festival (Juli): Eines der größten Open-Air-Musikfestivals Deutschlands nahe Cuxhaven mit internationalen Bands verschiedener Genres.
- Fischmarkt Wilhelmshaven (mehrmals jährlich): Marktstände mit frischem Fisch sowie maritimen Produkten verbunden mit musikalischer Unterhaltung.
- Sandburgenwettbewerb St. Peter-Ording (Sommer): Kreative Wettbewerbe rund um Sandskulpturen ziehen Familien magisch an.
Fahrradtouren entlang des Deiches
Mit rund 6.000 Kilometern ist der Nordsee Radweg der längste seiner Art weltweit. Der deutsche Streckenabschnitt misst knapp 900 Kilometer, beginnt nahe der holländischen Grenze und endet an der dänischen. Der Radweg führt über weite Strecken direkt am Meer entlang und streift die wichtigsten Sehenswürdigkeiten. In Ostfriesland lohnt sich unter anderem ein Abstecher zu den kleinen malerischen Fischerdörfern ,wie Greetsiel oder Neuharnigersiel. In Ostfriesland sollte man auf jeden Fall in eine der zahlreichen kleinen Teestuben einkehren. Serviert in einem besonderen Porzellan, kann man die Ostriesenmischung mit einem Schuss Sahne und Kandis am Besten genießen. Meistens wird hierzu noch eine Waffel gereicht.
Unterkünfte an der Nordseeküste

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An der deutschen Nordseeküste gibt es eine Vielzahl an Unterkünften für Urlauber jeden Geschmacks und Budgets. Von gemütlichen Ferienwohnungen über traditionelle Pensionen bis hin zu luxuriösen Hotels ist für jeden etwas dabei. Die Küstenorte bieten eine malerische Kulisse mit ihren typisch norddeutschen Reetdachhäusern und dem rauen Charme der Nordsee.
Wer es gerne ruhig mag, kann sich für eine Unterkunft in einem kleinen Fischerdorf entscheiden und die frische Meeresluft genießen. Für Familien mit Kindern gibt es zahlreiche Ferienparks und Campingplätze, die ein abwechslungsreiches Programm bieten.
Anreise an die deutsche Nordseeküste
Die Anreise an die deutsche Nordseeküste gestaltet sich für viele Urlauber als entspannter Beginn ihrer Ferien. Je nach Ausgangsort stehen verschiedene Verkehrsmittel zur Verfügung:
Mit dem Auto ist man flexibel und kann die Landschaft genießen, wobei gut ausgebaute Autobahnen und Bundesstraßen den Zugang zu beliebten Küstenorten wie St. Peter-Ording oder Cuxhaven erleichtern. Für Reisende ohne eigenes Fahrzeug bieten Bahnverbindungen eine umweltfreundliche Alternative; zahlreiche Regional- und Fernzüge führen bis in die Hafenstädte oder nahegelegene Bahnhöfe, von denen aus Busse weiterfahren.
Auch mit dem Flugzeug ist die Anreise möglich, etwa über Flughäfen in Hamburg oder Bremen, von wo aus Mietwagen oder öffentliche Verkehrsmittel genutzt werden können. Insgesamt ermöglicht die gute Infrastruktur an der deutschen Nordseeküste eine angenehme und unkomplizierte Anreise, sodass der Urlaub direkt mit Vorfreude beginnen kann.